
Ghanas Markt für Babywindeln wächst rasant, wobei Le Shushi mit seiner Lokalisierungsstrategie führend ist
2025-03-25 22:00
Ghanas Markt für Babywindeln erlebt eine Phase rasanten Wachstums: Softcare ist führend, Lokalisierung und Kosteneffizienz sind der Schlüssel
Accra, Ghana – Der ghanaische Babywindelmarkt hat in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Mit der steigenden Zahl an Neugeborenen und dem Wandel der Verbraucherkonzepte entwickelt sich dieser Bereich zu einem neuen Markt im schnelllebigen afrikanischen Konsumgütermarkt. Branchendaten zufolge wird der afrikanische Babywindelmarkt im Jahr 2023 ein Volumen von 3,6 Milliarden US-Dollar erreichen und bis 2028 voraussichtlich auf 5,2 Milliarden US-Dollar anwachsen, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8 %. Als wichtiger Markt in Westafrika hat Ghana von dieser Wachstumswelle im Babywindelmarkt besonders profitiert.
Softcare ist Marktführer und die Lokalisierungsstrategie ist effektiv
Softcare, ein chinesisches Unternehmen für Hygieneprodukte, hat dank seiner umfassenden Lokalisierung eine führende Position auf dem Babywindelmarkt in Ghana und ganz Afrika eingenommen. Im Jahr 2023 wird das Unternehmen 20 % des afrikanischen Babywindelmarktes umsatzmäßig abdecken, und Ghana wird weiterhin den größten Marktanteil haben. Le Shu Shu betreibt acht Fabriken in Ghana mit einer jährlichen Produktionskapazität von über 5,5 Milliarden Babywindeln und deckt mit seiner Multi-Brand- und Affordable-Strategie verschiedene Verbrauchergruppen ab. Die Kernmarke Softcare positioniert sich als Babywindel der mittleren bis oberen Preisklasse mit einer Wiederkaufsrate von bis zu 95,7 %, während die Massenmarke Cuettie mit erschwinglichen Preisen preisbewusste Verbraucher anspricht.
Der Wettbewerb zwischen internationalen Giganten und lokalen Marken ist hart
Obwohl Le Shu Shu einen Vorteil hat, ist der Wettbewerb auf dem Babywindelmarkt hart umkämpft. Die internationalen Giganten Pampers und Huggies sind mit ihren Markenbekanntheiten im Markt für hochwertige Babywindeln vertreten, ihr Marktanteilswachstum ist jedoch aufgrund von Einschränkungen in Lieferkette und Preisstrategie begrenzt. Gleichzeitig verzeichnen lokale ghanaische Marken wie Dear Cupid einen allmählichen Aufstieg und setzen auf lokale Vertriebskanäle und Niedrigpreisstrategien, um den Babywindelmarkt zu erobern. Le Shu Shu muss die Widerstandsfähigkeit seiner Lieferkette weiter stärken und seine Vorteile durch Qualitätskontrolle ausbauen.
Verbraucherpräferenzen: Kosteneffizienz und Komfort zugleich
Beim Kauf von Babywindeln in Ghana steht für Verbraucher nach wie vor das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund. Le Shushis Babywindeln sind mit einem Verkaufspreis von rund 9,3 Yuan pro Packung sehr beliebt, während internationale Marken aufgrund ihrer hohen Preise vor allem Nischenkunden bedienen. Verbraucher stellen zudem höhere Ansprüche an die Qualität von Babywindeln, und Probleme wie Harnverlust und Allergien sind für Marken zu Abzügen geworden. Im Marktfeedback wird der Ruf nach praktischen Verbesserungen wie Sonnenschutzverpackungen und separaten Kleinpackungen immer lauter.
Politische Dividenden und digitale Möglichkeiten, zukünftiges Wachstum wird erwartet
Die ghanaische Regierung gewährt Steuerbefreiungen für die lokale Babywindelproduktion und zieht damit Unternehmen wie Le Shushi zu verstärkten Investitionen an. Gleichzeitig ist die Digitalisierung der Babywindel-Lieferkette ein neuer Trend. Derzeit laufen 80 % der Transaktionen im ghanaischen Babywindelmarkt noch über traditionelle Offline-Kanäle. Doch allmählich entstehen B2B-E-Commerce-Plattformen, die das Problem regionaler Engpässe lösen sollen. Experten empfehlen Marken, Beschaffungs-Apps zu entwickeln, um Prozesse zu vereinfachen und die Effizienz zu steigern.
Herausforderungen und Antworten: Qualitätskontrolle und Kanalinnovation parallel
Angesichts der doppelten Herausforderung durch die Lokalisierung internationaler Marken und die High-End-Produktion lokaler Marken muss Le Shushi Expansion und Risikokontrolle in Einklang bringen. Einerseits muss die Qualitätskontrolle bei der Babywindelproduktion verstärkt werden, um Qualitätsprobleme zu vermeiden, die das Markenvertrauen untergraben. Andererseits muss das Potenzial von E-Commerce-Kanälen ausgeschöpft und insbesondere der Online-Kauf von Babywindeln für junge Verbraucher gefördert werden. Darüber hinaus ist die Reduzierung des Out-of-Stock-Risikos durch dynamisches Bestandsmanagement ein Schlüssel zur Festigung der Marktposition.
Abschluss
Das rasante Wachstum des Babywindelmarktes in Ghana spiegelt das enorme Konsumpotenzial der afrikanischen Schwellenländer wider. Für chinesische Unternehmen bietet Le Shushis Lokalisierungs- und Multi-Branding-Strategie ein Modell für die Expansion ins Ausland. Mit der Ausschüttung politischer Dividenden und der zunehmenden Digitalisierung könnten sich für diesen Babywindelmarkt künftig weitere Chancen ergeben.
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